Werkentwicklung

systheco

systheco ist die gemeinsame Marke von Britta Germek und mir. Die Website ist dabei nicht nur Präsentationsfläche, sondern selbst ein über längere Zeit entwickeltes Werk.

Aus einer gemeinsamen Idee entstand eine Webstruktur für zwei fachlich getrennte Zuständigkeitsbereiche. Parallel entwickelte sich daraus ein eigenes gestalterisches System, das mit neuen Inhalten und Anforderungen weitergewachsen ist.

Ansicht der Website systheco
systheco als gemeinsamer digitaler Rahmen für zwei eigenständige fachliche Bereiche.

Eine gemeinsame Marke mit klaren Zuständigkeiten

Unter systheco sollten unterschiedliche professionelle Angebote sichtbar werden, ohne ihre jeweilige Eigenständigkeit zu verwischen. Britta Germek verantwortet den Bereich Systemisches Coaching, mein eigener Bereich ist psychotherapeutisch ausgerichtet.

Für die Website bedeutete das, Gemeinsamkeit und Abgrenzung gleichzeitig sichtbar zu machen. Gestaltung und Navigation mussten deshalb nicht nur wiedererkennbar sein, sondern auch schnell vermitteln, welcher Bereich für ein Anliegen relevant ist.

Die visuelle Identität wurde parallel zu dieser Struktur entwickelt. Logo, Typografie und Farbwelt bilden seitdem den gestalterischen Rahmen für die unterschiedlichen Inhalte.

Logo der Marke systheco
Die gemeinsame visuelle Identität bildet den Rahmen für unterschiedliche fachliche Angebote.
Detailansicht einer Inhaltsseite von systheco
Die technische Struktur wurde im Verlauf des Projekts weiter systematisiert. Zentrale Designwerte und wiederkehrende Komponenten erleichtern heute die konsistente Weiterentwicklung der Website.

Eine Website, die mit den Inhalten wachsen kann

Die Website entstand weitgehend mit eigenem HTML, CSS und JavaScript. Damit konnten Struktur und Gestaltung unmittelbar an die Inhalte angepasst werden, ohne an die Logik eines Page-Builders gebunden zu sein.

KI habe ich dabei als Entwicklungswerkzeug eingesetzt. Sie unterstützt mich beim Erarbeiten von Lösungswegen und bei der Fehlersuche. Auch beim späteren Überarbeiten bestehender Strukturen ist sie Teil meines Arbeitsprozesses. Die Entscheidung, welche Lösung zur Website passt und wie sie in das bestehende System integriert wird, bleibt dabei bei mir.

Vom funktionierenden Aufbau zum konsistenteren System

systheco wurde nicht in einem Schritt fertig geplant. Neue Inhalte und Funktionen kamen nach und nach hinzu. Entsprechend wuchs zunächst auch die technische Struktur: Neue Anforderungen wurden gelöst und bestehende Regeln an späteren Stellen ergänzt.

Mit zunehmendem Umfang wurde es sinnvoll, diese gewachsene Struktur noch einmal systematisch zu betrachten. Wiederkehrende Gestaltungswerte wurden in zentralen Design-Tokens gebündelt, Komponenten klarer voneinander getrennt und überflüssige Überschreibungen reduziert.

Wenn neue Inhalte neue Formate benötigen

Parallel zur technischen Entwicklung veränderte sich auch die Art, wie Inhalte auf systheco präsentiert werden. Die Website sollte nicht ausschließlich Leistungen beschreiben, sondern Raum für eigenständige fachliche Formate bieten.

Ein Beispiel sind die Vorlesungen zur Vertikalen Praxis. Aus der inhaltlichen Arbeit entstanden gesprochene Texte, die über die Website zugänglich gemacht werden. Für die persönliche Weitergabe entwickelte ich ergänzend gedruckte Hör-Einladungen, die Gestaltung und digitalen Zugang miteinander verbinden.

Gedruckte Hör-Einladungen zu den Vorlesungen zur Vertikalen Praxis
Die Hör-Einladungen übertragen die visuelle Sprache von systheco in ein gedrucktes Format und führen per QR-Code zurück zum digitalen Angebot.

Ein Projekt, das selbst zum Lernprozess wurde

systheco ist für mich deshalb weniger eine einzelne Webdesign-Arbeit als ein Beispiel kontinuierlicher Werkentwicklung. Aus einer gemeinsamen Marke entstand eine digitale Struktur, die sich mit den Inhalten weiterentwickelt und technisch immer wieder neu betrachtet wurde.

Das Projekt hat mein Verständnis dafür erweitert, wie eng inhaltliche Konzeption und Nutzerführung mit technischer Umsetzung verbunden sind. Ebenso wichtig wurde für mich die Erfahrung, funktionierende Lösungen später noch einmal mit Abstand zu betrachten und konsequent weiterzuentwickeln.

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