Abschnittsübersicht

  • Was passt wann?

    • 🎯 Quiz, Drag & Drop, Sortierung oder Szenario? Welche Aktivität sinnvoll ist, entscheidet sich daran, was Lernende anschließend können sollen.

      Zeitbedarf: etwa 20–30 Minuten, einschließlich der Übungen und einer kurzen Transferaufgabe zu einem eigenen Thema.

  • #1 - Einstieg

    Wie aus Fachwissen eine passende Lernaktivität wird

    Aktivitäten 4
  • #2 - Vom Inhalt zum Lernziel

    Ein Thema allein definiert noch keinen Lernprozess. „Feedbackgespräche“ beschreibt beispielsweise einen Inhalt. Für das Learning Design ist entscheidend, was Lernende nach der Einheit mit diesem Wissen tun sollen.

    Was sollen Nutzer mit dem neuen Wissen anfangen?

    Aktivitäten 2
  • Avatar Helmut

    „Nicht jede Interaktion trainiert dasselbe.“

    KI-generierte Stimme · 17 Sekunden

    Helmuts Impuls als Text lesen

    Wenn das Lernziel feststeht, folgt die nächste Entscheidung: Was müssen Lernende tun, um dieses Ziel tatsächlich zu erreichen? Entscheidend ist dabei nicht, welche Interaktion technisch besonders attraktiv aussieht, sondern welche Lernhandlung benötigt wird.

    Eine Lernaktivität sollte zu dem passen, was Lernende anschließend können sollen. Einen Begriff wiederzugeben erfordert eine andere Aufgabe, als eine eigene Lösung zu entwickeln. Die Bloom-Taxonomie hilft dir, diese Anforderungen zu unterscheiden und passende Aktivitäten auszuwählen.

    Aktivitäten 1
  • #4 - Lernziele konkret formulieren

    Verben machen Lernziele greifbar

    Formulierungen wie „kennen“, „verstehen“ oder „sich bewusst sein“ lassen offen, woran sich der Lernerfolg erkennen lässt. Konkrete Verben beschreiben, was Lernende tun sollen. Das hilft dir, passende Lernaktivitäten zu entwickeln.

    Noch unscharf

    kennen · verstehen · wissen

    Konkreter und beobachtbar

    benennen · unterscheiden · auswählen · anwenden · beurteilen

    Beispiel: Feedbackgespräche

    Unscharf: Die Teilnehmenden kennen die Feedbackregeln.

    Konkreter: Die Teilnehmenden wenden die Feedbackregeln in einem simulierten Gespräch an.

    Aktivitäten 1
  • Erst die Lernhandlung, dann das Werkzeug

    Das Lernziel gibt die Richtung vor: Soll jemand eine Abfolge wiedergeben, in einer Gesprächssituation entscheiden oder einen sichtbaren Mangel erkennen? Wähle eine Aktivität, in der die Lernenden genau das üben.

    1. 01 · LERNZIEL Was sollen sie können? Beschreibe das gewünschte Ergebnis.
    2. 02 · LERNHANDLUNG Was müssen sie dafür tun? Bestimme die Handlung, die geübt werden soll.
    3. 03 · AKTIVITÄT Welche Aufgabe ermöglicht das? Wähle anschließend die passende Umsetzung.

    Grafik Interaktion auswählen

    Aktivitäten 2
  • #6 - Einen Lernschritt gestalten

    Vom Lernziel zum konkreten Beispiel

    Eine passende Aufgabe braucht einen verständlichen Kontext und hilfreiches Feedback. Das folgende Beispiel zeigt, wie daraus ein Lernschritt entsteht.

    Aktivitäten 1
  • #7 - Abschluss und Transfer

    Du hast Lernziele von Inhaltsbeschreibungen unterschieden, konkrete Verben ausgewählt und passende Lernaktivitäten beurteilt. Jetzt überträgst du diese Entscheidungen auf ein eigenes Thema.

    Drei Gedanken zum Mitnehmen

    01 · Lernziel

    Beschreibe, was Lernende anschließend konkret tun können sollen.

    02 · Lernaktivität

    Lass sie eine Handlung üben, die zu diesem Können passt.

    03 · Feedback

    Erkläre, warum eine Entscheidung passt und was verbessert werden kann.

    Aktivitäten 1